Zunächst einmal stelle ich klar: Michael Jacksons Tod bedrückt mich ebenso wie fast jeden anderen Menschen auf der Welt. Dass der Mann (und auch wirklich er, nicht ein anderer Fuzzi, der für Britney Spears und Co. Songs schreibt) zeitlose Musik gemacht hat, ist sonnenklar. Ebenso, dass er ein herzensguter Mensch gewesen ist. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir im Urlaub immer Michael Jackson im Auto gehört haben, wenn wir irgendwo hingefahren sind. Das hat mich ziemlich geprägt.
Was mir nun aber wirklich auf den Senkel geht, ist, wie plötzlich ALLE Michael hinterherweinen. Alle werden wieder die Musikläden stürmen und sich die CD's krallen, beteuern, was für ein großer Fan sie doch alle sind. Wieso machen Leute das? Aus Mode? Innerer Zwang? Warum muss ich mir jetzt Statements von LL Cool J und den Black Eyed Peas anhören, wie sehr er sie doch geprägt hat (was nicht stimmt, sonst würden sie ja gute Musik machen)?Vorher war Michael nur dieser komische Freak, der irgendwann mal nette Musik gemacht hat, die man sich nebenbei mal anhören konnte. Aber sonst, uh, Operationsfreak mit dem Hang zu seltsamen Angewohnheiten.
Michael Jackson war ein beispielhafter Mensch, an derem Schaffen wir uns bis an unser Lebensende orientieren sollten. Selbst als es Ende der 90er etwas bergab ging, Michael war immer die Person, die die Musikwelt zusammen mit den Beatles maßgeblich geprägt hat. Und das kann ihm keiner mehr nehmen.
Rose(SF4)Rev
Vor einer Stunde
0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen